
das theater ist nicht nur ort der aufführung, sondern räumliches gefüge, das emotional mitschwingt. inmitten der dichten, oft reizüberfluteten theateratmosphäre entstehen architektonische sequenzen der entschleunigung: orte, die den übergang zwischen außenwelt und aufführung bewusst gestalten.





die im foyer und auf den ebenen des saals positionierten pavillons sind als offene, modulare bausteine gedacht. sie bilden rückzugsräume ohne exklusivität, können einzeln genutzt oder zu größeren einheiten verbunden werden und öffnen sich bei nichtnutzung vollständig zum foyer. ihre reduzierte formensprache, sanfte radien und textile einbettung erzeugen einen visuellen gegenpol zur dramatik des theaterbetriebs. durch liveübertragung der aufführung fungieren sie als erweiterungsraum des theaters – ein leiser, aber integraler bestandteil des gesamterlebnisses.






die pavillonstrukturen fungieren dabei als räumliche atempausen, die allen besucherinnen – insbesondere sensiblen oder schnell überreizten menschen – ermöglichen, kulturelle teilhabe stressfrei zu erleben.